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FREIARBEIT. Selbst die Arbeit wählen

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Freiarbeit ist ein zentraler Teil unserer pädagogischen Arbeit. Dazu steht den Schüler/innen aller Klassen täglich unterschiedlich viel Zeit zur Verfügung. Wichtige Voraussetzung ist eine vorbereitete Umgebung, in der die Kinder zum Lernen eingeladen werden: sie finden in den offenen Regalen interessante Materialien, Bücher und Aufgaben vor, die ihrer Entwicklung entsprechen und sie zum Entdecken oder auch zum Festigen ihres Wissens anregen; die Räume bieten frei wählbare Arbeitsplätze am Tisch, auf dem Teppich, im Flur usw., wo die Kinder allein oder mit selbst gewählten Partnern arbeiten.

Während der Freiarbeitszeit üben, vertiefen und festigen die Schüler die Lerninhalte aus dem Unterricht, indem sie den Lernbereich, Lerninhalt, die Arbeitsform und das Material selbst auswählen. Neben Pflichtaufgaben, die meist im Wochenrhythmus bearbeitet werden, stehen frei wählbare Lerngegenstände zur Verfügung. Auch Neues kann ausprobiert oder eigenständig erarbeitet werden. Die Kinder können selbständig und aktiv auf Aufgabenstellungen zugreifen, die ihrem individuellen Leistungsvermögen, ihrer Lerngeschwindigkeit und ihrer Könnensstufe entsprechen.

    

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Lernwerkstatt. Eine besondere Form der Freien Arbeit in den Klassen 4/5/6 gestaltet sich so, dass alle Schüler in je 2 Wochenstunden die Möglichkeit haben, selbst gewählte Themen inhaltlich zu bearbeiten und im Anschluss ihr Ergebnis zu präsentieren. In eigener Verantwortung wählen die Mädchen und Jungen ein Forschungsthema. Sie entscheiden über die Art der Präsentation sowie über eine mögliche Kooperation. Vorträge, die Herstellung von Modellen und Plakaten, Versuchs- und Experimentieranordnungen, medienunterstützte Präsentationen sind Beispiele für die Arbeitsfelder in der Lernwerkstatt. Sie können neben ihrem Klassenraum auch die Bibliothek, die Holzwerkstatt, den Schulhof und - garten, die schuleigenen Laptops, die Kinderküche und den Kunstraum nutzen.